Eifelverein durchwandert Lechquellengebirge

 

Die diesjährige Bergwandertour des Eifelverein Hillesheim führte nach Österreich  in das Lechquellengebirge im Bundesland Vorarlberg. Hier entspringt aus dem Formarin- und dem Spullerbach einer der letzten Wildflüsse Tirols, der Lech .

Nach der Ankunft mit dem Kleinbus und einem Pkw ging es für die 12 Wanderer, die meist nur die Eifelberge gewohnt waren, von Zug aus durch sanftes Almgelände  vorbei an der Stierlochalpe zur Ravensburger Hütte, die so gerade noch vor Einsetzen einer kräftigen Regenschauer erreicht wurde.

Der nächste Tag zeigte sich von seiner allerbesten Seite. Strahlende Sonne und blauer  Himmel begleiteten uns auf dem Weg vorbei an einer der Lechquellen, die im Spullersee  entspringt, auf unserem Weg zur Freiburger  Hütte.

Der folgende Tag führte uns mit leichtem Gepäck, der  Rucksack verblieb wegen der nochmaligen Übernachtung in der Freiburger Hütte, zum Formaletsch und ins Steinerne Meer. Man konnte sich an Hand der Versteinerungen vorstellen, dass dies einmal Meeresboden war, allerdings jetzt auf über 2.000 m Höhe.

Über die Göppinger Hütte, mit 2.245 m die höchstgelegenste Hütte unserer Tour,  erreichten wir die kleine aber gemütliche Biberacher Hütte, die uns für zwei weitere Nächte aufnahm. Warmes und sommerliches Föhnwetter machten es möglich, dass wir bei einer Wanderung zur Hochkünzelspitze nicht nur die herrliche Gebirgslandschaft bis hin ins Montafon sondern auch die äußerst vielfältige und bunte Alpenflora bewundern konnten.

Zufrieden und im Gepäck wunderschöne  Eindrücke von Landschaft, Natur und gemeinsam erlebtes Beisammensein erreichte die Gruppe um Wanderleiter Peter Burggraf wieder unsere ebenfalls schöne Vulkaneifel.